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RatgeberStand:

Was eine Moschee-Website braucht

Die meisten Besucher einer Moschee-Website wollen drei Dinge wissen: Wann ist das Gebet? Wo ist die Moschee? Was ist diese Woche los? Eine gute Seite beantwortet das, bevor jemand scrollen muss. Alles andere kommt danach.

Die Gebetszeiten gehören nach oben

Die Gebetszeiten des Tages und das Freitagsgebet sind der häufigste Grund, die Seite zu öffnen. Sie gehören oben auf die Startseite, lesbar auf dem Handy, nicht in ein PDF und nicht drei Klicks tief.

Eine Monatstabelle vom Vormonat schadet mehr als gar keine, weil Besucher ihr vertrauen. Darum sollte die Website die Gebetszeiten selbst berechnen: für den Ort der Moschee, nach der Methode, der die Gemeinde folgt, jeden Tag neu, und daraus auch die Monatsübersicht. Die Gemeinde legt dann nur noch die Iqama-Zeiten und das Freitagsgebet fest. So arbeiten meine beiden Moschee-Demos.

Beim Freitagsgebet reicht nicht die Uhrzeit allein: Wann beginnt die Khutba? Wann das Gebet? Gibt es zwei Durchgänge? Wer das einmal falsch liest, kommt beim nächsten Mal früher oder gar nicht.

Adresse, Anfahrt und wer erreichbar ist

Die Adresse steht als Text auf der Seite, nicht nur in einer Karte. Dazu ein Satz zum Parken und zur nächsten Haltestelle. Eine eingebettete Karte von Google lädt Daten von Google, bevor jemand sie anklickt; ein Link zur Karte tut es auch.

Ein Name, eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse, bei der jemand antwortet. Besucher mit einer einfachen Frage, etwa zu einer Hochzeit oder einem Besuch, geben auf, wenn sie niemanden finden. Die Öffnungszeiten des Büros gehören daneben.

Termine, die stimmen

Vorträge, Kurse, Iftar im Ramadan, Feste, Versammlungen: die Terminseite ist nach den Gebetszeiten die zweitwichtigste. Sie ist auch die Seite, die am schnellsten veraltet.

Eine Terminseite, auf der die letzte Ankündigung von vor zwei Jahren steht, sagt dem Besucher, dass hier niemand mehr hinschaut. Lieber drei Termine, die stimmen, als zwanzig, von denen die Hälfte vorbei ist.

Legen Sie fest, wer Änderungen schickt, wer sie einträgt und bis wann. Ohne diese Abmachung veraltet jede Seite.

Spenden: Konto und Zweck, ohne Umweg

Wer spenden will, sucht die Kontonummer. Sie gehört mit dem Verwendungszweck auf eine eigene Seite, die von der Startseite aus mit einem Klick erreichbar ist. Ein kurzer Satz, wofür das Geld gerade gebraucht wird, hilft mehr als ein langer Aufruf.

Ob Sie Spendenbescheinigungen ausstellen dürfen, steht in Ihrem Freistellungsbescheid vom Finanzamt. Wenn ja, sagen Sie es auf der Seite. Online-Spenden über einen Zahlungsdienst sind möglich; sie kosten Gebühren und brauchen einen Hinweis in der Datenschutzerklärung.

Programme und Angebote

Quran-Unterricht, Jugendgruppe, Frauentreff, Angebote für neue Muslime: Für jedes Angebot vier Angaben: für wen es ist, wann, wo und wer es leitet. Mehr braucht die Seite nicht, der Rest wird im Gespräch geklärt.

Die Anmeldung zum Unterricht gehört in ein Formular, das sich am Handy ausfüllen lässt, nicht in ein PDF zum Ausdrucken. Das Formular schickt die Angaben per Mail an die Person, die sie bearbeitet.

Fotos, Impressum, Datenschutz

Eigene Fotos der Moschee und des Gebetsraums wirken besser als gekaufte Bilder. Fotos von Menschen brauchen deren Einwilligung, bei Kindern die der Eltern, und die Einwilligung kann jederzeit zurückgenommen werden. Im Zweifel Räume statt Gesichter.

Das Impressum nennt den Verein mit Rechtsform, die Anschrift, die Vertretungsberechtigten, eine E-Mail-Adresse und den Registereintrag. Die Datenschutzerklärung beschreibt, welche Daten die Seite verarbeitet, etwa durch das Kontaktformular und das Hosting. Beides gehört auf jede Seite, verlinkt am Ende.

Was Sie liefern, wenn Sie bauen lassen

Die Gebetszeiten, die Termine der nächsten Wochen, die Adresse und einen Ansprechpartner, das Spendenkonto, ein paar eigene Fotos und die Angaben für das Impressum. Damit entsteht eine Website mit bis zu 5 Seiten. Bei mir sehen Sie die Startseite zuerst als Demo, bevor Sie etwas zahlen; Moscheen und Gemeinden zahlen danach 100 € im Monat und keine Einrichtungsgebühr.

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Ich baue eine Demo Ihrer Startseite, bevor Sie etwas zahlen.

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Mit wem Sie es zu tun haben.

Ich betreibe ErtuKara allein, von Essen aus. Ich gestalte Ihre Seite, baue sie, hoste sie und ändere sie. Wer Ihre Mail liest, setzt sie auch um.

Lieber zeige ich Ihnen eine Demo Ihrer eigenen Startseite, als Ihnen Versprechen aufzuzählen. Deshalb kommt die Demo vor jeder Zahlung. Und Sie können jeden Monat kündigen: eine E-Mail 14 Tage vor Ende des bezahlten Monats reicht, ohne Gebühr.

Ertugrul Karazor, Essen